Gewinnen und Verlieren

Es tut tatsächlich immer weh, wenn man verliert – nicht nur im Spiel oder Sport und in privaten menschlichen Beziehungen, sondern in besonderem Maße dort, wo es auch mit wirtschaftlichen Einbußen einher gehen muss: im Prozess hat ja das „Obsiegen“ doppelt angenehme Wirkung, weil damit nicht nur die Sache selbst positiv entschieden ist, sondern dies auch die Folgewirkung hat, dass nicht nur der Gegner keinen Anspruch auf Kosten-Ersatz hat, sondern einem auch die tariflichen Kosten des eigenen Anwalts (und die Gerichtsgebühren) erspart bleiben.

Umgekehrt kann aber Prozess-Verlust sehr wohl auch eine existentielle Krise mit sich bringen, wenn es um wirklich wichtige Dinge geht – umso entscheidender wird die Wahl des richtigen Vertreters in einem derartigen Verfahren, weil er ja nicht nur das materielle Recht (die Sache selbst, um die es inhaltlich geht) beherrschen muss, sondern auch die Verfahrensregeln des österreichischen Zivilprozesses. Aber nicht immer (und im besten Fall sogar niemals) ist ein verlorenes Verfahren die ultimative Katastrophe: Klärung von Rechtsbeziehungen (auch wenn sie im Fall des Verlustes schmerzhaft sein wird) hat immer auch den Vorteil der definitiven Erledigung genau jenes unsicheren Schwebe-Zustands, der Ursache für die ursprüngliche Konflikt-Entstehung war.

So gesehen müssen gute Anwälte immer auch das Szenario des schlimmsten Falls vor Augen haben und darauf auch – eben so wie ihre Mandanten – vorbereitet sein: wer ein Verfahren einleitet mit dem Gefühl (und der vielleicht sogar dem eigenen Mandanten vermittelten Überzeugung), es könne nicht verloren gehen, handelt immer unverantwortlich. Denn es gäbe ja keine Prozesse, wenn man ihren Ausgang mit Sicherheit vorher sehen könnte – und obwohl keine Partei verlieren will, wird es immer einer Seite (zumindest teilweise) passieren. Daher kommt das Sprichwort: "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand." und der Spruch des alten Richters: "Sie wollen Gerechtigkeit? – Ein Urteil können Sie haben!"

Und dennoch gibt es Unterschiede in der Qualität Ihrer Prozess-Vertretung: Wir wissen aus Jahrzehnte langer Erfahrung, dass es nicht nur Produkt des Zufalls ist oder des Glücks oder des Schicksals, wer letztlich das bessere Ende für sich hat. Es hängt sehr wohl auch vom Anwalt ab, wer gewinnt – und um Sieger zu bleiben, sollten Sie uns an Ihrer Seite haben, denn: als Gegner sind wir wesentlich unangenehmer.





DDr. FÜRST

Rechtsanwalts-GmbH

Wiener Straße 9
A-2340 MÖDLING

Tel.: +43/2236/22139-0
Fax.: +43/2236/22139-36

kanzlei@fuerst-recht.at www.fuerst-recht.at