Weniger ist mehr

Wir wissen aber auch im Einzel-Fall jeder unserer Causen, dass das (qualitative) Ergebnis unserer Arbeit für den Klienten entscheidender ist, als der (quantitative) Aufwand, den wir dafür getätigt haben: Ein verlorener Prozess, als Extrem-Beispiel etwa, kostet ja, wie man weiß, nicht nur das Honorar des eigenen Anwalts und die Gerichts-Kosten, sondern auch den Ersatzanspruch des Gegners. Schon dieses „Alles oder Nichts“ im Konfliktfall macht deutlich, wie wichtig gute (nicht aufwändige!) Vertretung ist.

Aber auch in so genannten „außerstreitigen“ Verhandlungen muss der Anwalt Ergebnisse für seinen Mandanten erzielen, die mehr wert sind oder ersparen, als sein Honorar ausmacht. Und weil daher der Wert eines Rats des Rechtsanwalts immer höher sein muss als der Preis seiner Leistung, betrachten wir es als unsere verantwortungsvollste Aufgabe, auch darin zu beraten, ob sie im konkreten Fall unserer Hilfestellung überhaupt bedürfen.

Was in Zeiten der Stundensatz-Verrechnung nämlich immer wieder verkannt wird: In den seltensten Fällen hängt der Wert der anwaltlichen Leistung ausschließlich von der dafür aufgewendeten Zeit ab. Neben der verrechneten Quantität der Beschäftigung ist oft viel maßgeblicher, ob sie genügt hat, eine gute Idee, eine kreative Leistung des Beraters zu entwickeln.

"Weniger ist mehr" bedeutet daher im anwaltlichen Kontext, dass die richtigen Weichen-Stellungen schon am Anfang einer Beratung und Vertretung oftmals viele Umwege ersparen helfen, und deshalb Anwaltskanzleien nicht nur nach ihren Stunden-Sätzen vergleichbar sind.





DDr. FÜRST

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